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Sum.Pont. Warum Liturgie schön sein muß

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  • Sum.Pont. Warum Liturgie schön sein muß

    Nach einer Umfrage des amerikanischen Pew-Institutes von 2019 teilen nur noch knapp 30% der Menschen, die sich als „katholisch“ bezeichnen, die Lehre der Kirche zur Transsubstantion: Daß die Eucharistischen Gestalten nach der Wandlung nicht nach Form und Gestalt, aber dem Wesen nach Leib und Blut Christi nicht darstellen, nicht symbolisieren, sondern sind. Kürzlich fand man in einer Kirche sogar eine angebissene Hostie auf dem Fußboden – anscheinend hatte da jemandem das, was er bekommen hatte, nicht geschmeckt. In Deutschland, wo trotz 9 Jahren von den Kirchen gestalteten Religionsunterrichts die Verhältnisse ähnlich sein dürften, werden solche Umfragen sicherheitshalber gar nicht erst durchgeführt. Aber auch hier finden sich Hostien als Lesezeichen im Gesangbuch oder auf dem Fußboden.

    Solche Entwicklungen haben den amerikanischen Autor Robert R. Reilly dazu bewogen, einige Überlegungen zum Zusammenhang zwischen Ritus und Glaube anzustellen, die diese Woche auf Catholic World Report veröffentlicht worden sind. Schwerpunkt des Artikels ist die Kirchenmusik, wir betonen in einer gerafften Teilübersetzung jedoch mehr die allgemeinen Aspekte. Die Lektüre des Originals ist daher sehr empfohlen. Reilly schreibt unter anderem:

    Wir sind körperliche Geschöpfe, die äußerliche Zeichen benötigen, um zu erkennen, daß sich (bei der Transsubstantion) tatsächlich etwas ereignet. Ohne diese, kann uns die Bedeutung entgehen. Aber warum gibt es keine solchen Zeichen? Eine Antwort darauf gibt die moderne Kirchenarchitektur, eine zweite die moderne Kirchenmusik und eine dritte die Liturgie – eine Dreiheit der Verwirrung. Welches dieser drei Elemente in seiner heutigen Form kann denn den Glauben vermitteln, sich in der Gegenwart des Göttlichen zu befinden? Der Säuretest für jeden Teil der Liturgie ist doch der: Würde ein völlig Fremder bei seinem Anblick erkennen, daß das, was er gerade sieht, für die teilnehmenden Personen das wichtigste in ihrem ganzen Leben darstellt?

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    Quelle: Summorum Pontificium (vorkonziliärer Ritus)
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